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Musik / Performance
DIE WELT IM KOPF FUNKTIONIERT EINFACH BESSER
Ein szenisches Konzert André Schallenberg (Gießen / Leipzig)

Ein szenisches Konzert für Barockquartett, Radiosprecher und philosophierende Roboter.

Wir machen ständig Pläne und stellen Formeln auf, nach denen eine perfekte Welt funktionieren soll. Bis ein Plan mal wieder scheitert und eine Regel ihre Ausnahme findet. Das ist heute so. Das war früher so. Sich die Welt untertan machen und sie ablaufen lassen, wie ein maschinelles Welttheater... Das wär schön!

Der Giessener Performancekünstler André Schallenberg geht auf Zeitreise und forscht nach den Wurzeln. Die Grundlage für sein poetisches Klang-Text-Konzert bildet mathematisch exakte Musik von Bachs Kanon-Variationen bis Conlon Nancarrows Mechanikklavier-Stücken. Hinein gewoben sind die verschrobensten Texte des Barock bis heute, wie die Anweisungen zum Bau einer idealen Natur, Keplers astronomische Universalharmonie oder der Vorschlag einer exakten Sprache für alles, gerahmt von wunderbaren Klangräumen, künstlichen Atmosphären und geloopter Natur. Perfekte Pläne sind eben besser als Natur. Schade dass sie nie funktionieren... Wir reisen in eine perfekte Welt. Die Chance ist einmalig! An der Suche beteiligen sich vier frisch diplomierte Musikstudenten der Leipziger HMT, die für die Inszenierung ein eigenes Barockquartett bilden, der Leipziger Schauspieler und Radiosprecher Michael May sowie der Klangdesigner Felix Dreher aus Wien.

 

Die Welt im Kopf ...“ ist nichts für beflissene Bildungsbürger auf der Suche nach verwertbarem Wissen. In technisch verfremdeten Schleifen ertönen die barocken Klänge, die Musiker versinken derweil unter ihren Instrumenten. Statt ihrer erwachen die Bühnenlampen. Wie schnell man doch bereit ist, in Gegenständen Leben zu wähnen.

LEIPZIGER VOLKSZEITUNG

 

André Schallenberg setzt sich mit vermeintlich perfekten Plänen auseinander, die die Welt im Innersten zusammenhalten und spart dabei nicht mit Ironie, wenn verschrobene Experimente zu Ende gedacht werden. Die Mischung aus Text, Geräusch, Klangauslotung, aus Innehalten und Nachdenken, aus Genießen und Träumen geht auf. Das LOFFT bietet wichtige Freiräume für die Kunst, läßt Experimente und Außergewöhnliches zu.

LEIPZIGS NEUE

 

 

 

Eine Produktion von André Schallenberg in Koproduktion mit LOFFT.Leipzig, dem Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt/M.) und der Hessischen Theaterakademie.

 

KONZEPT + REGIE: André Schallenberg | MIT: Julian Fricker (Blockflöte), Matthew Lewis (Violine), Michael May (Sprecher), Niklas Seidl (Barockcello), Arve Stavran (Cembalo) | LIVE-ELEKTRONIK + SOUNDDESIGN: Felix Dreher | TECHNIK: Tobias Loy, Bernhard Müller | ROBOTIK + AUTOMATENBAU: Björn Rohwedder, Robert Seifert | ASSISTENZ: Jan Rohwedder

 

GEFÖRDERT VON: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen | AStA und Institut für angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen | Stadt Leipzig Kulturamt | Kling&Freitag Sound Systems Hannover | OVAL Filmemacher Berlin

 

LOFFT, Saal - 12.10.2007 , 20:00 Uhr - Kategorie A - PREMIERE LOFFT, Saal - 13.10.2007 , 20:00 Uhr - Kategorie A LOFFT, Saal - 14.10.2007 , 20:00 Uhr - Kategorie A LOFFT, Saal - 27.11.2007 , 20:00 Uhr - Kategorie A LOFFT, Saal - 28.11.2007 , 20:00 Uhr - Kategorie A
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