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PROGRAMMVORSCHAU BIS DEZEMBER

03.11.2017

Die Tage werden kürzer, im LOFFT häufen sich die Premieren – das letzte LOFFT-Programmheft für 2017 verspricht ein Fest für alle Nachtschwärmer. Im schematischen Design des Covers spiegelt sich die Durchdringung von alt und neu. Unsere Bühne ist ein Labor, in dem die Vergangenheit erschlossen und die Zukunft neu erfunden wird. Wir werfen noch einmal einen langen, eindringlichen Blick auf unser altes Viertel Lindenau. Und blinzeln in Richtung Spinnerei. For the times they are a-changin´... (Bob Dylan) 

  • Die für den 2. November angekündigte Premiere von SIE KÖNNTEN ERST EINMAL SO HÖFLICH SEIN, MIR GUTEN TAG ZU SAGEN – MARCEL PROUST 3 / 267-435 muss leider krankheitsbedingt auf den Januar 2018 verschoben werden. Was aber ganz sicher im November stattfindet, ist die euro-scene Leipzig – und das bereits zum 27. Mal! Das LOFFT ist wieder Spielstätte des Festivals, das sich dieses Jahr unter dem Motto „Ausgrabungen“ der Rekonstruktion historisch wichtiger Tanz- und Theaterstücke widmet. Bei uns zu sehen sind BOMBYX MORI und THE WANDERER´S PEACE. Die installative Performance BATHOSII ist dagegen dem Moment verhaftet, der Unmittelbarkeit der theatralen Erfahrung zwischen Darsteller und Zuschauer. Wie groß ist das Volumen einer Empfindung? Wie tief ist eine Vorstellung? Ende November beschäftigt sich dann CURIOUS MINDS mit einem zutiefst menschlichen Gefühl: der Neugier. Im Stück nehmen die fünf Tänzer*innen sowie das Publikum Abkürzungen und begeben sich in Gefahr. Neugierig?
  • Keine Angst vor dem Chaos: Pulsierend und raubeinig ist Sebastian Webers Stück über das Unberechenbare in Leben und Gesellschaft. Wer beim Showing im Juni dabei war, konnte die ersten zögerlichen Energien dieser Produktion spüren, die sich zur Premiere am 01.12. vollends entladen werden. CABOOM! Um Selbstermächtigung geht es auch beim Tanzlabor Leipzig. In WILDNIS MENSCH: BILDET RHIZOME! erforschen sieben Tänzer*innen spielerisch Emanzipation und Vernetzung. Die letzte Produktion des Jahres, LINDENAU RE-VISITED, nimmt schließlich unseren Stadtteil unter die Lupe. 10 Jahre nach "Movements of Lindenau“ präsentieren Diana Wesser und Hermann Heisig erneut eine vielschichtige Bestandsaufnahme über Stadtentwicklung, Vergänglichkeit, Veränderungsprozesse und Zeit – ein performatives Wiedersehen in und mit Lindenau.