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#TakeCareResidenzen

01.02.2021

Als Teil des Bundesnetzwerks flausen+ konnte LOFFT – DAS THEATER 13 Leipziger Künstler*innen erfolgreich für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen vorschlagen.

Ermöglicht durch NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielseitigen Freien Darstellenden Künste – hat der Fonds Darstellende Künste e.V. das Förderprogramm #TakeCareResidenzen aufgesetzt.

Ziel des Programms ist es, die für viele Künstler*innen wichtige Verbindung zu freien Theater- und Tanzhäusern, die durch aktuelle, pandemiebedingte Absagen von Projekten und Aufführungen unterbrochen wurde, zu stabilisieren und zu stärken.

#TakeCareResidenzen befördert ergebnisoffenes künstlerisches Forschen an rund 40 Produktionsorten, die über ganz Deutschland verteilt sind.

www.fonds-daku.de
www.theaterwrede.de/flausen

 

Von LOFFT – DAS THEATER über #TakeCareResidenzen unterstützte Künstler*innen:

 

Rico Dietzmeyer

Rico Dietzmeyer von der Leipziger Compania Sincara führt in seinem Vorhaben Figurenstudien zu frühneuzeitlichen Theaterfiguren durch und untersucht, wie zeitgenössische Varianten aussehen könnten. Über Recherchen in Verbindung zu den historischen Versuchen des spanischen Theateravantgardisten Jacinto Grau erforscht er die Möglichkeit, solche Figuren für die heutige Zeit neu zu erfinden.

Charlie Fouchier

Charlie Fouchier erforscht die Verbindungen zwischen Video, Tanz und Performance sowie Performance-Formate, in denen Performer*innen durch Videokonferenz-Tools interagieren. Teile des Recherchevorhabens werden in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen ausprobiert.

 

Micha Kranixfeld

Den einen ländlichen Raum gibt es nicht. Micha Kranixfeld widmet sich der künstlerischen Forschung zu Traditionen der Versammlung in ländlichen Räumen der DDR. Dabei werden szenische Hörminiaturen entwickelt, die uns zum utopischen Denken über Dritte Orte in ländlichen Räumen inspirieren könnten.

 

Gwen Kyrg

Gwen Kyrg untersucht den Ort „Zuhause“ auf physische, soziale und ideelle Aspekte. Sie interessiert das Zuhause als „Bühne“, die wir täglich betreten. Diese ist seit der Pandemie besonders präsent: Wir begegnen uns und arbeiten dort digital. Kyrg experimentiert mit szenischem Material als Vorbereitung für ein Online-Theater, das zuhause stattfindet.

 

Clara Minckwitz

Das Stipendium soll die Recherche zum Thema Sexarbeit in Leipzig ermöglichen. Dabei will Clara Minckwitz mit Sexarbeiter*innen sowie Verbänden und Initiativen in Kontakt treten, Interviews und Gespräche mit Sexarbeiter*innen führen und die aktuelle Debatte zum Thema auf politischer und gesellschaftlicher Ebene analysieren.

 

Lotte Mueller

In dieser Recherche werden Barrieren zirzensisch-tänzerisch ergründet. Auf den ersten Blick scheinen Barrieren undurchlässig, doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man Türen, Luken, Fenster, Tunnel, Sieblöcher, die vermeintlich getrennten Welten sind immer noch verbunden. Welche Möglichkeiten bieten Mittel aus zeitgenössischem Zirkus und zeitgenössischem Tanz, um dies zu ergründen?

 

Irina Pauls

In ihrer Recherche beschäftigt sich Irina Pauls mit dem Wissenstransfer zwischen dem tanzenden Mensch und der Maschine. Dabei wird die Frage untersucht, wie die Interaktion zwischen Mensch und Maschine im zeitgenössischen Tanz produktiv gemacht werden kann. In Versuchsanordnungen wird der Datenaustausch – u.a. über Videoeinspielung, Textanweisung und codierte Rhythmen – erprobt. Wie wird Information verarbeitet?

 

Clara Sjölin

Go climb up on the Mountain of Truth!“ ist ein organisiertes aber chaotisches Spiel, in dem Fragen nach Freiheit und Einschränkungen mit Tänzer*innen und Publikum erforscht werden. Das Spiel ist sowohl raffiniert als auch naiv, sorgfältig geplant und random, altmodisch und zeitgenössisch. Dabei wird ein durch äußere Strukturen gelebtes Leben offengelegt.

 

Hang Su

Hang Su widmet sich in einer zweimonatigen Recherche Maria Reiches Biografie und visuellen Entwürfen der Szenen für Bühnenbilder anhand seiner eigenen musikalischen Kompositionen. Ziel des Projektes ist eine Verbindung zwischen der Musik und dem Bühnenwerk herzustellen.

 

Ildikó Tóth

subtle things widmet sich den kleinen Details von Menschen im öffentlichen Raum (Mimik, Gestik etc.) und deren Wahrnehmung durch ihr Umfeld. Dabei werden die besonderen Wirkungsweisen medialer Live-Performances untersucht und einander gegenübergestellt. Wie kann Film eingesetzt werden, um Bewegung nicht einfach nur wiederzugeben, sondern vielmehr, um subtile Aspekte deutlicher wahrnehmbar zu machen?

 

Angelika Waniek

Waniek beschäftigt sich in ihrem Recherchievorhaben What‘s next? mit dem Körper und mediengeschichtlichen Live-Momenten in Radio, Internet und der Frage: Was kommt jetzt?
War das Fehlen der körperlichen Anwesenheit in der digitalen Kommunikation vor dem Lockdown eine positiv bewertete Erweiterung, wird jetzt der fehlende Moment der Interaktionen zwischen anwesenden Körpern in einem netzbasierten Raum als ein Verlust wahrgenommen.

 

Sebastian Weber

In seinem Rechercheprojekt TAP FLOW arbeitet der Leipziger Choreograf Sebastian Weber an einer Weiterentwicklung seiner tänzerisch-choreografischen Methodik. Indem Bewegungskonzepte aus dem zeitgenössischen Tanz auf die Techniken des Stepptanzes übertragen werden, entstehen neue Perspektiven und Möglichkeiten innerhalb des klingenden Tanzes.

 

Diana Wesser

Künstlerische Recherche über die gewaltvollen Jahre, die der Wiedervereinigung in Ostdeutschland folgten – eine Zeit, die aktuell unter dem Hashtag #baseballschlägerjahre in Erinnerung gerufen wird. Über das Biografische soll die Relevanz dieser Erfahrungen heraus gearbeitet und untersucht werden, welche künstlerische Umsetzung dieses Thema für einen gesamtdeutschen Kontext relevant machen kann.

 

Die Recherchearbeiten werden auf unterschiedliche Weise für Publikum zugänglich gemacht.

 

#TAKECARERESIDENZEN
    

#TakeCareResidenzen ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

 

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